14.09.2017

Leistung ist nicht Erfolg

Der Begriff „Leistungslohnsystem“ ist nicht sonderlich gut, zielt er doch zu sehr auf die gewerkschaftliche Sicht, daß vor allem bereits die Leistungsbereitschaft zu einer zusätzlichen Entlohnung (Prämie) führen sollte. Denn viele vergessen leider: Leistung ist nicht gleich Erfolg. Sehr oft wird viel geleistet, leider führt es nicht immer zu einem Erfolg. Die Gründe dafür sind vielfältig und im Fall der „Leistung“ der Mitarbeiter oft nicht nur dem Mitarbeiter anzurechnen. Gleichwohl kann ein Unternehmen auf Dauer nur „Erfolg“ und eben nicht „Leistung“ zusätzlich honorieren. Und außerdem: Leistungsbereitschaft ist eine Grundvoraussetzung, die nicht zusätzlich entlohnt werden darf. Deshalb muß eine Prämie immer echte Ergebnisse und nicht Zurechtgerechnete honorieren. Zurechtgerechnet wird immer dann, wenn zb Ausfallzeiten aus der Leistungsrechnung abgezogen werden. Aber auch Störungen gehören zum Arbeitsalltag, das Herausrechnen ist nichts anderes als eine beschönigte Darstellung und entspricht nicht der Wahrheit.

01.09.2017

Lean Production und Prämienlohn?


Lean Production und Prämienlohn? 
Für viele fast schon ein Widerspruch, insbesonders wenn man lean als Synonym für „schnell“ und „einfach“ versteht. 
Denn die bekannten Prämienlöhne sind meist alles andere als einfach und meist stehen Sie auch bei Veränderungen aller Art sehr im Weg, sodaß auch die Schnelligkeit im Unternehmen landet. Das muß aber nicht so sein. Ein an Kennzahlen orientiertes Prämiensystem ohne viele Sonderregelungen und Ausnahmen paßt sehr wohl zur Lean-Landschaft. Im Gegenteil: Ein gut funktionierendes Prämiensystem ohne den üblichen Ballast unterstützt die lean Methoden, macht KVP nicht zum Hindernis und wirkt beim Shopfloormanagement.

Erster Hinweis: Verzicht auf Erfassung bzw. Gutschrift von allen Nebenzeiten

Zweiter Hinweis: Verzicht auf Vorgaben und Gutschriften für Rüsten, Einrichten, Umrüsten, Werkzeugwechsel und den ganzen Rest

Leistung ist nicht Erfolg

Der Begriff „Leistungslohnsystem“ ist nicht sonderlich gut, zielt er doch zu sehr auf die gewerkschaftliche Sicht, daß vor allem bereits di...